Wichtige Englischvokabeln für den Outdoortrainer

abseiledWir können ja auch ein wenig Englisch. Aber heute hat sich wieder gezeigt, dass man nie auslernt.

Irgendwie landet man auf der englischsprachigen Website von Greenpeace International und liest einen Teaser. „Greenpeace activists abseiled off the top of the Crowne Plaza hotel in Port Moresby,…“

Was haben die gemacht? Sich „abseiled“?! Das kann ja wohl nur ein Scherz sein! Ist es aber nicht. Neben „Kindergarten“, „Angst“ und „Knödel“ haben Teile des englischen Sprachraums auch das schöne deutsche Wort „Abseilen“ übernommen. Hier gibt es eine schöne Übersicht zum Thema.

Bei unseren nächsten englischsprachigen Auftraggebern werden wir die ganzen Worte mal ausprobieren: „Hey guys, you behave like in the Kindergarten. When we get to the rock you will have Angst of the Abseiling. But afterwards we will serve Knödel. Auf Wiedersehen!“

Applaus am Kletterfels…

…ist ein extrem gutes Zeichen für ein harmonisches Team. Aber eine kleine Regel ist dabei zu beachten. Welche? Das folgende Szenario macht dies deutlich:

Ein Teammitglied hängt im Fels und versucht bis zur Umlenkung der Top-Rope-Sicherung zu klettern. Gesichert wird er oder sie dabei von zwei Teammitgliedern, die das Seil nach Anweisung durch einen sogenannten Achter gleiten lassen und angewiesen sind, während des gesamten Bewegungsablaufes immer mindestens eine Hand hinter dem Achter am Seil zu haben.

„Applaus am Kletterfels…“ weiterlesen

Unser Schatz: Interaktionsübungsordner

waldNormale Menschen sammeln Briefmarken, Bierdeckel oder Teddys. Outdoortrainer sammeln Interaktionsübungen.

Unseren Schatz sehen sie rechts im Bild. Der betont zurückhaltend beschriftete Ordner enthält unzählige Aktionen, die man mit Gruppen an vielen Orten, zu vielen Gelegenheiten und mit verschiedensten Zielen durchführen kann. Sie fordern die Teilnehmer z.B. in den Bereichen Kommunikation und Kooperation, beschäftigen sich mit Fragen der Wahrnehmung oder wollen das Vertrauen zwischen Individuen einer Gruppe fördern.

Auf den ersten Blick sind die Übungen allesamt völlig unspektakulär. Sie finden meist am Boden statt und bedienen sich einfachster Hilfsmittel, wie dünner Seile, Augenbinden oder einiger Teppichfliesen. Manchmal wird auch nur ein Parcours durch zwei Äste auf einem Weg abgesteckt. Für Außenstehende wirken die Übungen oft irritierend. Erwachsene Menschen, die sich imaginären Drachen stellen und virtuelle Sümpfe durchqueren, gehören noch nicht zum typischen Inventar deutscher Wälder. „Unser Schatz: Interaktionsübungsordner“ weiterlesen

Axtwerfen in der Post-Franziska-Ära

Vor einiger Zeit hatten wir über Franziska, die fränkische Wurfaxt berichtet, die wir einige Zeit im Einsatz hatten. Die Länge des Axtkopfes der Franziska beträgt ungefähr 20 Zentimeter, der Stiel ist etwa 50 Zentimeter lang. Die Franken haben mit der Axt aus zehn bis 12 Metern Entfernung Lücken in die Reihen ihrer Feinde geschleudert, um ihnen dann mit Lanzen den Rest zu geben.

„Axtwerfen in der Post-Franziska-Ära“ weiterlesen

Doppelt gemoppelt …

redundant… hält besser. Sagt der Volksmund. Und recht hat er!

Sicherheitsbewusste Outdoor-Eventanbieter haben für die Idee des doppelt moppeln einen Fachbegriff im Repertoir: Redundanz. Das bedeutet: Fast alles, was in irgendeiner Weise sicherheitsrelevant ist, ist doppelt vorhanden. Karabiner, Fixpunkte für Seile und Schlingen, Sicherungen am Klettergurt und, falls nötig, sogar Trainer. Somit wird das Vier-Augen-Prinzip gewährleistet.

Geht also ein Karabiner auf, dann kann ein zweiter locker den Kletterer halten. Sollte sich ein Seil von seinem Fixpunkt lösen, dann gibt es noch den zweiten. Gibt es einen Defekt am Klettergurt, dann hält er dennoch am zweiten Sicherungspunkt…

„Doppelt gemoppelt …“ weiterlesen

Abstandshalter: Der Schnapper

waldSchni-Schna-Schnappi, das kleine…. Sie werden die kleine nervige Melodie spätestens jetzt wieder im Ohr haben. Ich möchte Ihnen heute aber keine ohrwurmartigen Reptilien vorstellen, sondern einen Ausrüstungsgegenstand, den wir bei einigen Outdoor-Events einsetzen: Den Schnapper.

Das possierliche Teilchen gehört zur Familie der Karabinerhaken. Dies sind Haken, die einen Verschluss besitzen. Der Name kommt übrigens aus dem militärischen Bereich. Soldaten zu Pferde haben solche Haken mit Verschluss verwendet um ihr Gewehr, den Karabiner, zu befestigen. „Abstandshalter: Der Schnapper“ weiterlesen

Logofrage: Auflösung

Wir haben in den letzten Monaten mit einer kleinen Umfrage Ihre Aufmerksamkeit auf das „grüne Etwas“ in unserem erlebenswert-Logo gelenkt. Wir wollten wissen, was Sie in der amorphen Form sehen.

Ihre Antwort: Ein Dreier-Team (55 %). Auf Platz zwei landete der Radfahrer (25 %) und Rang drei erreichte abgeschlagen der Hase (9 %).

Das Ergebnis freut uns, denn das Team war die Lösung, die wir bei der Gestaltung vor Augen hatten. Die drei Teammitglieder (weiße Punkte) haben unterschiedliches Gewicht und deutlich verschiedene Stellung zueinander. Zugleich sind sie aber verbunden und haben dank der Dynamik, der sie umgebenden grünen Form, die Möglichkeit zu interagieren, sich neu auszurichten. Das ist genau der Gedanke, der hinter den teamorientierten Aktivitäten von erlebenswert steht. Die grüne Umgebung (Outdoor!) verstärkt bzw. katalysiert diesen Effekt.

Umzug – Neue Kontaktdaten

domtuermeVom 27. auf den 28. Juni 2007 beziehen wir unser neues und größeres Hauptquartier. Vom niedersächsischen Ronnenberg nahe der Landeshauptstadt Hannover geht es direkt in die sogenannte fränkische Provinz: Stegaurach bei Bamberg.

Ein Abstieg? Wir glauben nicht. Immerhin tragen weite Teile der Bamberger Innenstadt den Titel UNESCO Weltkulturerbe, die Stadt gilt als „Traumstadt der Deutschen“, man spricht vom „fränkischen Rom“ (u.a. wegen der sieben Hügel, auf denen auch Bamberg erbaut ist) und man kann „Klein Venedig“ bewundern. Von der exorbitanten Brauereidichte und den bekannten Bamberger Hörnla brauchen wir hier gar nicht schreiben.

„Umzug – Neue Kontaktdaten“ weiterlesen

Mehr schlechte als gute Nachrichten für den Wald

fsc-logo

Die UN-Agrarorganisation FAO berichtet, dass zwischen 1990 und 2005 in der Summe 120 Millionen Hektar Wald weltweit verloren gegangen sind. Dies entspricht mehr als der dreifachen Fläche Deutschlands und immerhin drei Prozent der gesamten Waldfläche der Erde.

Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang: Die Wälder in Europa sind zwar vielerorts nicht besonders gesund, aber rein flächenmäßig konnten sie zulegen. Auch in Ostasien zeigen die Aufforstungsbemühungen Chinas erste Erfolge. Umso schlimmer traf es dagegen andere Regionen. So betrug in Afrika der Verlust an Wald neun Prozent der Gesamtfläche. Besonders schnell verschwinden bekanntlich auch die Tropenwälder in Lateinamerika.

„Mehr schlechte als gute Nachrichten für den Wald“ weiterlesen