:: Fragen statt raten: Funkorientierungstouren

„Wir müssen nach Norden und an der zweiten Kreuzung dann nach links, d.h. westlich abbiegen.“ „Bist du dir sicher? Hier ist doch gar kein Weg!“ „Lasst uns noch mal funken!“ „Wir haben nicht mehr viel Gesprächszeit. Wir müssen den anderen ja auch noch ihren Weg erklären.“ So ungefähr klingen die Dialoge in der heißen Phase unserer Funkorientierungstour. In zwei Teams ist unsere Gruppe von unterschiedlichen Startpunkten aus los gelaufen. Ausgestattet mit Kompass, Funkgerät und Karte gilt es, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. So weit so gut. Das Problem ist jedoch, dass jedes Team die Karte der jeweils anderen Gruppe dabei hat! Außerdem wurde die Gesprächszeit zwischen den Gruppen auf wenige Minuten beschränkt. Das führt natürlich zu heftigen Reaktionen, wenn jemand „einfach so“ zum Funkgerät greifen will, um nach dem Weg zu fragen!

Gewinn
Rollen erkennen | Stärken nutzen | zielgerichtet kommunizieren | Frustration überwinden | Verantwortung übernehmen | Ziele erreichen
Wo
Überall in freier Natur | eventuell auch in Städten
Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Wer nimmt den Kompass?

Die Funkorientierungstour startet mit einer kurzen Einweisung in den professionellen Umgang mit Karte und Kompass. Danach ist die Gruppe auf sich allein gestellt. Wer nimmt die Karte an sich, wer den Kompass? Wer ist das Sprachrohr der Gruppe und erklärt der anderen Gruppe über Funk den Weg? Sind einzelne Teammitglieder bereit, Verantwortung zu übernehmen? Wer hält sich völlig raus, obwohl eigentlich kompetent? Schon bei dieser einfachen Aufgabe können tiefe Einblicke in die Rollenverteilung und den Kommunikationsstil der Gruppe gewonnen werden. Angenehmer Nebeneffekt: Alle Beteiligten haben ihren Spaß!

Gute Planung und zielgerichtete Kommunikation

Die Funkorientierungstour ist eine komplexe Aufgabe. Es kommt auf eine gute Planung und auf zielgerichtete Kommunikation zwischen den Teams an. Dabei müssen in kurzer Zeit die wichtigsten Informationen präzise formuliert und vermittelt werden. Frustration bleibt nicht aus, wenn man das andere Team versehentlich in die Sackgasse führt oder selbst unklare Anweisungen bekommt. Diese negativen „Schwingungen“ gilt es zu überwinden und gleichzeitig nicht nur das eigene, sondern auch das Ziel der anderen Gruppe im Blick zu behalten. Die Parallelen zum Berufsalltag sind kaum zu übersehen!