:: Die Sinne schärfen: Nachterlebnis

Die Dunkelheit hier im Wald überrascht mich. Es erweist sich als gar nicht so einfach, in einer bewölkten Nacht im Gänsemarsch einen verschlungenen Pfad, der mit Wurzeln, matschigen Pfützen und Steinen gespickt ist, entlang zu gehen. Denn wir haben keine Taschenlampen und selbst unsere beleuchteten Uhren sollten wir einstecken. Etwas Sicherheit gibt mir die Tatsache, dass mir meine Mitstreiter gelegentlich Warnhinweise und Anweisungen zuraunen, die unser Trainer an der Spitze in die Gruppe eingespeist hat, und die nun als stille Post auch mich erreichen.

Gewinn
Natur genießen | Vertrauen finden | Zusammengehörigkeit spüren | Spaß haben | Nacht erleben
Wo
Wald | Wiese | an Bachläufen und Seen

Allein die Anwesenheit meiner Kollegen ist mir in dieser ungewöhnlichen Situation eine Hilfe, denn etwas unheimlich ist es im dunklen Wald schon. Je länger wir uns vorsichtig im Wald fortbewegen, desto schärfer scheinen meine Sinne zu werden. Ich nehme sehr bewusst die Beschaffenheit des Untergrundes wahr. Der Geruch des feuchten Mooses und der Tannennadeln wird mir bewusst. Jedes kleine Geräusch hat plötzlich große Bedeutung. Ist da links von uns ein Tier im Wald? Gar ein Wildschwein? Ein kleines Eichhorn wäre mir lieber!

Der besondere Klang des Waldes

Nach einiger Zeit und vielen Kehren (u.a. mussten wir auch einen kleinen Steg überqueren) gelangen wir an eine Lichtung, bei der gerade so viel Licht durch die Bäume dringt, dass wir einander sehen können. Hier verteilen wir uns und genießen auf dem Boden sitzend die ganz spezielle Ruhe des Waldes. Kein Zivilisationslärm ist zu hören. Das Rauschen der Blätter im Wind, knarrende Äste und das gelegentliche Rascheln im Unterholz sorgen für einen ganz eigenen Klangteppich. Ich nehme die Situation in mich auf und entspanne.

Die Herausforderung am Ende: Allein im Wald.

Am Ende unseres nächtlichen Ausflugs steht noch eine echte Herausforderung: Unser Trainer hat mit Sägespänen einen Pfad durch den Wald markiert. Diesen kann jetzt jeder von uns ganz allein gehen. Ich stelle mich meinen unterschwelligen Ängsten und mache mich auf den Weg. Das diffuse Restlicht verwandelt die Bäume und Sträucher in unheimliche Waldgespenster. Ich bemühe mich, nicht in einen Laufschritt zu verfallen. Am Ende bin ich froh wieder die restliche Gruppe um sich zu haben – und auch etwas stolz.

Nachterlebnisse wecken Urinstinkte

Eine Nachtwanderung über Forstwege, Trampelpfade oder einfach mal querfeldein ist ein wertvoller Abschluss eines erlebnisreichen Tages in der Natur. Dabei kommt es nicht nur auf den eigenen guten Tastsinn an, sondern man muss sich auch auf den Vordermann verlassen können. Bei so manchem „Stadtmensch“ weckt die ungewohnte Situation ungeahnte Urinstinkte und die Nackenhaare stellen sich auf.

Wir bereiten an Ihrem Wunschort eine geeignete Strecke vor und führen Sie sicher durch die dunkle Nacht. Überraschungen inklusive!

Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.