Kommunikation ist alles

Großer Aufruhr im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn: „Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?“
„Ja,“ sagt der Bär, „auch dein Name steht auf der Liste.“
Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr. Und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehe.
„Ja,“ antwortet der Bär, „auch du stehst auf der Liste“. Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach zwei Tagen tot auf.

Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch den Bären aufzusuchen.
„Bär, steh ich auch auf der Liste?“
„Ja, auch du stehst auf der Liste“
„Kannst du mich da streichen?“
„Ja klar, kein Problem.“

Fazit: Kommunikation ist alles (und Outdoor-Events können natürlich die Kommunikation fördern)!

Der Klettergurt des Mannes…

klettergurt…sollte nicht zu umfangreich beladen sein. Sagt die Outdoor-Trainerin. Aber von Anfang an:

Die Outdoor-Trainerin kommt nach einem gelungenen Event im Hochseilpark nach Hause. Dennoch merkt man als sensibler Ehemann sofort: Sie hat sich über etwas geärgert!

Eine vorsichtige Nachfrage bestätigt den Eindruck: Der Trainer einer anderen Gruppe war nicht gerade charmant, hat zotige Witze gerissen, war überheblich und hat sich insgesamt daneben benommen. Die Outdoor-Trainern war aber gewarnt: „Ich habe schon von Weitem gewusst, was das für ein Typ ist. Man musste sich nur die Materialschlaufen seines Klettergurtes ansehen. So behängt, dass er kaum noch laufen konnte.“

Merke: Vorsicht vor Trainern mit stark behängten Materialschlaufen! Eine ausführliche Typologie der Klettergurtträger und Klettergurtträgerinnen (so viel Emanzipation muss sein) ist in Arbeit.

Zur Weiberfastnacht

Vor kurzem (aber lang vor Weiberfastnacht) war ich auf Kundenbesuch. Ich musste etwas warten, weil mein Ansprechpartner noch in einer Besprechung war, die sich etwas länger hingezogen hatte. Dadurch erhielt ich Einblick in eine ganz spezielle Trophäensammlung.

Denn als die Assistentin meines Gesprächspartners Ihren Büroschrank öffnete, sah ich eine ganze Reihe abgeschnittener Krawatten, die auf der Innenseite der Schranktür angebracht waren. Als wäre ich mitten in Köln.

Meine Einschätzung: Das Büro ist eine der gefährlichsten Ecken für Krawatten an Weiberfastnacht in ganz Franken. Und ich freue mich ganz besonders auf das Event mit der Firma. Denn das wird sicher lustig…

Wichtige Englischvokabeln für den Outdoortrainer

abseiledWir können ja auch ein wenig Englisch. Aber heute hat sich wieder gezeigt, dass man nie auslernt.

Irgendwie landet man auf der englischsprachigen Website von Greenpeace International und liest einen Teaser. „Greenpeace activists abseiled off the top of the Crowne Plaza hotel in Port Moresby,…“

Was haben die gemacht? Sich „abseiled“?! Das kann ja wohl nur ein Scherz sein! Ist es aber nicht. Neben „Kindergarten“, „Angst“ und „Knödel“ haben Teile des englischen Sprachraums auch das schöne deutsche Wort „Abseilen“ übernommen. Hier gibt es eine schöne Übersicht zum Thema.

Bei unseren nächsten englischsprachigen Auftraggebern werden wir die ganzen Worte mal ausprobieren: „Hey guys, you behave like in the Kindergarten. When we get to the rock you will have Angst of the Abseiling. But afterwards we will serve Knödel. Auf Wiedersehen!“

Applaus am Kletterfels…

…ist ein extrem gutes Zeichen für ein harmonisches Team. Aber eine kleine Regel ist dabei zu beachten. Welche? Das folgende Szenario macht dies deutlich:

Ein Teammitglied hängt im Fels und versucht bis zur Umlenkung der Top-Rope-Sicherung zu klettern. Gesichert wird er oder sie dabei von zwei Teammitgliedern, die das Seil nach Anweisung durch einen sogenannten Achter gleiten lassen und angewiesen sind, während des gesamten Bewegungsablaufes immer mindestens eine Hand hinter dem Achter am Seil zu haben.

„Applaus am Kletterfels…“ weiterlesen

Für Romantiker

Gehören Sie zur der Sorte Mann, die ihrer ob des herrlichen Sonnenuntergangs schmachtenden Geliebten ganz sachlich erklärt, dass „daran nur der ganze Dreck in der Luft“ schuld ist?

Sehen Sie in den verträumtesten Schäfchenwolken nur Ansammlungen von Wassertröpfchen?

Sind Babys für Sie nicht süß, sondern bestenfalls rotköpfige Heulbojen? Dann haben wir was für Sie:

Wie die Apotheken Umschau meldet, wollen Wissenschaftler nämlich herausgefunden haben, dass der Duft, den romantische Gemüter traditionell mit dem Meer verbinden und genüsslich einatmen, von den gasförmigen Ausscheidungen bestimmter Bakterien herrührt. Dimethylsulfid heißt das Gas. Und die Wissenschaft will nun den Bakterien das Geheimnis des Duftes entlocken.

Das müssen Sie beim nächsten Urlaub an der See unbedingt Ihrer Frau erzählen!

Schlafbrillenfotos

schlafbrilleIn letzter Zeit gab es eine seltsame Häufung von Medienberichten zum Thema Schlafbrillen. Wir wissen nicht, wer dahinter steht (wahrscheinlich die Schlafbrillenindustrie).

Was wir aber wissen ist, dass diese Idee von großer Brillanz ist: Freddy Langer, seit 1989 FAZ-Redakteur hat vor 25 Jahren begonnen, Prominenten eine Schlafbrille aufzusetzen und ein Foto zu machen. Von Claudia Cardinale bis Maria Furtwängler ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unseren bescheidenen Beitrag zu der Sammlung sehen Sie rechts.

Unser spezielles Interesse an Schlafbrillen? Sie sind in Kombination mit einem Gehörschutz ungeheuer praktisch, wenn man mit japanischen Touristen im Nachtzug fährt und deren Familie die Zeitverschiebung bei ihren Anrufen aufs polyphone Mobiltelefon nicht berücksichtigt. Außerdem benötigen wir sie bei unseren Veranstaltungen z.B. bei der Schäferübung.

Wie im Werbefilm

Die Outdoor-Trainerin kommt nach einer langen winterlichen Outdoor-Aktion nach Hause. Sie wirft Ihren schweren Rucksack in die Ecke und geht schnurstracks an ihrem Ehemann vorbei und auf eine Tube zu, die in warmem Licht erstrahlt: Ihre Handcreme. Sie cremt sich die Hände genüsslich ein und man sieht, wie die Anstrengung der letzten Tage von Ihr abfällt. Dann spricht sie: „Meine Handcreme von Hersteller XY ist gerade im Winter einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für mich. Spröde Hände sind damit trotz Kälte und Nässe kein Thema mehr.“

Der Ehemann serviert derweil das Abendessen.

P.S.: Wir haben noch einige Quadratzentimeter Werbefläche auf einem Hemdkragen frei!